Sanitär
Sichere Leitungsführung, hygienischer Betrieb und gut zugängliche Technik stehen bei unserer Sanitärplanung im Mittelpunkt.
HeicoSan RheinlandTechnik, die zum Gebäude passt
Trinkwasser, Entwässerung und Sanitärobjekte fachgerecht aus einer Hand.
- Trinkwasser- und Abwasserinstallation
- Sanitärobjekte und Armaturen
- Strang- und Leitungsmodernisierung
- Reparatur, Wartung und Störungsannahme
Vier Schritte zu einer klaren Lösung
- 01
Bestand und Anschlusspunkte prüfen
- 02
Nutzung und Ausstattung abstimmen
- 03
Leitungswege und Montage planen
- 04
Dichtheit prüfen und Anlage übergeben
Trinkwasserinstallation nach anerkannten Regeln
Trinkwasser ist ein Lebensmittel. Dimensionierung, Werkstoffwahl, kurze Leitungswege ohne Stagnation, getrennte Führung von Kalt- und Warmwasser und eine fachgerechte Inbetriebnahme mit Spülung sind die Grundlagen für hygienischen Betrieb. In Mehrfamilienhäusern kommen zentrale Warmwasserbereitung, Zirkulation und die Anforderungen an Legionellenprävention hinzu.
Wir planen Leitungen so, dass Absperrungen zugänglich bleiben, Wartungen ohne Aufstemmen möglich sind und spätere Erweiterungen, etwa ein zusätzliches Bad, vorbereitet sind. Bei Eingriffen in alte Installationen prüfen wir vorher Werkstoffe, Verbindungen und Druckverhältnisse.
Strangsanierung und Leitungsmodernisierung
In Gebäuden aus den 1950er bis 1980er Jahren erreichen Steigleitungen für Wasser und Abwasser das Ende ihrer Lebensdauer. Typische Anzeichen sind Rostwasser, Druckverlust, wiederkehrende Undichtigkeiten und Wasserschäden bei Nachbarn. Eine Strangsanierung erneuert die vertikalen Leitungen strangweise, in bewohnten Häusern in abgestimmten Bauabschnitten mit kurzen Sperrzeiten.
Für Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften bereiten wir Bestandsaufnahme, Bauablauf und Kommunikation mit den Bewohnern so vor, dass Beschlüsse auf einer belastbaren technischen Grundlage gefasst werden können. Bei Wasserschäden und Trocknung arbeiten wir mit unserem Partnerunternehmen SKZ Rheinland zusammen.
Sanitärobjekte, Armaturen und Reparaturen
Vom Austausch einer Armatur über wandhängende WCs mit Vorwandinstallation bis zur Umrüstung auf eine bodenebene Dusche: Wir montieren Sanitärobjekte passend zur vorhandenen Installation und beraten zu Ausstattung, die pflegeleicht und langlebig ist. Dabei berücksichtigen wir Wasserdruck, Anschlussmaße und die Statik der Vorwand.
Reparaturen und Störungen nehmen wir während unserer Geschäftszeiten Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr an. Angaben zu Ort, Bauteil und Fehlerbild helfen uns, den Einsatz richtig vorzubereiten.
Normen für Trinkwasser und Entwässerung
Trinkwasserinstallationen planen und errichten wir nach DIN 1988 und DIN EN 806 sowie den Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Dazu gehören die richtige Rohrdimensionierung, die Trennung von Trink- und Nichttrinkwassersystemen und eine Betriebsweise, die Stagnation und damit Keimwachstum vermeidet.
Für die Entwässerung gilt DIN EN 12056 in Verbindung mit DIN 1986-100: Sie legen fest, wie Fallleitungen, Lüftungsleitungen und Rückstausicherungen dimensioniert werden, damit Abwasser sicher und geruchsfrei abfließt, auch bei Starkregen.
Worauf wir bei Bestandsinstallationen besonders achten
In älteren Gebäuden treffen häufig unterschiedliche Werkstoffe aus verschiedenen Sanierungsphasen aufeinander, etwa verzinkter Stahl neben Kupfer. Ohne geeignete Trennung kann das zu galvanischer Korrosion führen, die von außen unsichtbar bleibt, bis eine Leitung undicht wird.
Ein zweiter häufiger Punkt sind sogenannte Stichleitungen mit wenig Durchfluss, etwa zu selten genutzten Räumen: Dort steht Wasser lange, was Keimwachstum begünstigt. Bei der Bestandsaufnahme prüfen wir Leitungsführung und Nutzung gezielt auf solche Schwachstellen.
Gut zu wissen
Übernehmen Sie auch einzelne Sanitärarbeiten?
Ja, der sinnvolle Umfang wird nach Bestand und Anliegen abgestimmt. Bei Eingriffen in ältere Installationen prüfen wir zunächst Zustand und Anschlussmöglichkeiten.
Was ist bei Trinkwasserleitungen wichtig?
Dimensionierung, Werkstoffwahl, kurze Stagnationszeiten und fachgerechte Inbetriebnahme sind wesentliche Grundlagen für hygienischen Betrieb.
Wann ist eine Strangsanierung nötig?
Bei wiederkehrenden Undichtigkeiten, Rostwasser, Druckverlust oder Wasserschäden über mehrere Etagen. Eine Bestandsaufnahme der Stränge zeigt, ob eine Teil- oder Komplettsanierung sinnvoll ist.
Kann ich während einer Strangsanierung wohnen bleiben?
In der Regel ja. Wir arbeiten strangweise mit abgestimmten Sperrzeiten für Wasser und Abwasser; die Bauabschnitte werden vorher mit Hausverwaltung und Bewohnern kommuniziert.
Was tun bei einem Wasserschaden?
Wasser abstellen, Strom im betroffenen Bereich sichern, Schaden dokumentieren und Versicherung informieren. Für Leckortung, Trocknung und Sanierung arbeiten wir mit SKZ Rheinland zusammen; die Installation reparieren wir.
Warum sollten unterschiedliche Rohrmaterialien nicht direkt verbunden werden?
Werden unedle und edle Metalle wie verzinkter Stahl und Kupfer ohne geeignete Trennung verbunden, kann galvanische Korrosion entstehen, die die Leitung von innen schädigt. Wir setzen dafür geeignete Übergänge oder Isolierstücke ein.
Wie oft sollten Sanitärleitungen erneuert werden?
Eine pauschale Frist gibt es nicht; entscheidend sind Werkstoff, Wasserqualität und Nutzung. Verzinkte Stahlleitungen erreichen häufig nach 30 bis 50 Jahren das Ende ihrer Lebensdauer, Kupfer- und Kunststoffleitungen oft deutlich länger. Wir beurteilen den Zustand konkret vor Ort.
Bieten Sie auch eine Dichtheitsprüfung neuer Installationen an?
Ja, jede neue Trinkwasserinstallation wird vor der Inbetriebnahme mit Druck geprüft und dokumentiert; das ist Teil der fachgerechten Übergabe.
Sanitär: Ihr Vorhaben fachlich einordnen lassen.
Schildern Sie uns Gebäude, Standort und Anliegen. Wir melden uns innerhalb unserer Geschäftszeiten zur Einordnung.
